Die Globalität von Umweltpolitik, kapitalistische Arbeits- und Konsumverhältnisse sowie die Handlungsspielräume innerhalb dieser Verhältnisse erfordern eine Kombination von Weitwinkelperspektiven und Nahaufnahmen auf Freiwilligkeit. Sie legen auch die Frage nahe, an welchem Punkt freiwilliges Handeln zur Notwendigkeit und wie in Gesellschaften über Freiwilligkeit regiert wird.
Über Matthias
Matthias Ruoss ist Co-Leiter von zwei SNF-Projekten zur Geschlechtergeschichte der Freiwilligkeit an der Universität Fribourg und unterstützt die Forschungsgruppe im Sommersemester 2026 als Mercator Fellow. Zu seinen Schwerpunkten in der Forschung und Lehre gehören die Kapitalismusanalyse, Geschlechtergeschichte, Sozialtheorie und Historische Anthropologie. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen zählt das Buch Auf Pump. Ratenkredite im industriellen Kapitalismus 1860-1910 (Wallstein, 2024)



























