“Zeitpolitik – Zeit für Politik” – Workshop und Öffentliche Lecture

Wie ist Zeit im Kapitalismus verteilt? Welche politischen, ökonomischen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen beeinflussen unsere Zeit? Und was bedeutet das für die Analyse sozialer Ungleichheiten und politischer Partizipation? Die Fragen leiten den Workshp “Zeitpolitik – Zeit für Politik” an der Friedrich-Schiller-Universität Jena am 18. und 19. Juni 2026.

Der Workshop wird organisiert von unserem Team des Teilprojekts in der Soziologie Lina Schöne, Stefanie Graefe und Silke van Dyk, dass sich im übergeordneten Themenfokus mit Freiwilligkeit als relationales Phänomen im Gefüge sozialer Ungleichheit(en) näher befasst.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen. Um den Workshop am Freitag, den 19. Juni, zu besuchen, melden Sie sich bitte bei Lina Schöne per Email an: lina.sofie.schoene[a]uni-jena.de. Für den Besuch der Vorträge am Donnerstag, den 18. Juni, ist keine Anmeldung erforderlich. Der Workshop am Freitag wird auf Englisch stattfinden, die öffentliche Lecture am Donnerstag auf Deutsch.

18. Juni 2026 · 18:00 – 20:00 Uhr · Öffentliche Lecture & Diskussion · (auf Deutsch)
Auditorium Zur Rosen · Johannisstr. 3, Jena · Mit Vorträgen von:

  • KARIN JURCYK (München) Das Recht auf Zeit. Von Zeitarmut zu Zeitsouveränität
  • FRIEDERIKE BEIER (Berlin) Time To Care: Chronofeministische Politik für mehr Demokratie, Gleichstellung und Zeitgerechtigkeit

19. Juni 2026 · 9:00 – 16:00 Uhr · Workshop (mit Anmeldung; auf Englisch)
Raum 23S04 · JenTower, 23. Etage · Leutragraben 1, Jena · Mit Beiträgen von:

  • LINA SCHÖNE (Jena): Time for Politics: Self-Obligation, Voluntariness and Engagement in Contested Democracies
  • NICOLE MAYER-AHUJA (Göttingen): Time as a Measure of Freedom? Wage Labor in Class Society between Production, Reproduction, and Politics.
  • CORINNA DENGLER (Wien): Caring Democracy? Spatio-Temporal Infrastructures for Volunteering and Political Participation.
  • ODILE MACKETT (Johannesburg): Feminist Political Economy and the Social Organisation of Work
  • FRANZISKA DORN (Duisburg-Essen): Time and Income Poverty beyond the Mean
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Wir begrüßen Regula Ludi als Mercator Fellow 2026!

Was gibt’s sonst noch Neues?

“Race and Health in American History” – Vorträge und Workshop

Workshop am 11. und 12. Juni 2026 in Hamburg – eine Kollaboration zwischen der Forschungsgruppe aus Erfurt und der Professur für Nordamerikanische Geschichte und Public History an der Universität Hamburg. Im Beitrag gibt es genauere Informationen und das Programm!