Wir begrüßen Regula Ludi als Mercator Fellow 2026!

Mit PD Dr. Regula Ludi dürfen wir eine weitere Expertin und Kollegin in unserer Forschungsgruppe begrüßen! Ab Mitte Mai begleitet sie die Gruppe als Mercator Fellow an der Erfurt Universität. Als Co-Leiterin des SNF-Projektes „Freiwilligkeit und Geschlecht“ an der Universität Freiburg zählt sie bereits seit längeren zu den Kooperationspartner:innen unserer Forschungsgruppe. Ergebnisse dieser Zusammenarbeit mündeten in die diesjährige Veröffentlichung des Comparativ-Themenheftes „The Power of Voluntary Activity: Global Perspectives“ gemeinsam mit Matthias Ruoss und Jürgen Martschukat.

Regulas Weg führte sie von einem Geschichts- und Staatsrechtstudium mit daran anschließender Promotion in Bern über verschiedene Fellowships im Ausland an die Universität Zürich, wo sie nach ihrer Habilitation von 2017 bis 2023 als Titularprofessorin für Geschichte der Neuzeit beheimatet war. Aktuell lehrt und forscht sie an der Universität in Freiburg, wo sie sich intensiv mit Geschlechtergeschichte und der Geschichte von Feminismus sowie Frauen- und Menschenrechten auseinandersetzt. Weiterhin widmet sich Regula der Geschichte von NS-Opfern und deren Entschädigungen sowie der Entwicklung von Erinnerungskulturen.

Mit einem Fokus auf Forschung zu Freiwilligkeit, Arbeit und Geschlecht wird Regula nicht nur mit ihrer Expertise allein unsere Arbeit als Forschungsgruppe bereichern. Am 20. Mai 2026 ist sie Speakerin unserer Vortragsreihe mit dem Thema „We Are Fed up with Unpaid Housework and Sick of Altruism.” Second-Wave Feminism, Unpaid Work, and Volunteering vertreten. Zudem wird sie gemeinsam mit ihrem Kollegen und Co-Fellow Matthias Ruoss einen Workshop zum Thema „Solidarität und Subversion: Freiwillige Hilfen am Rande der Legalität“ gestalten, der am 28. Mai 2026 stattfinden wird – mehr dazu in Kürze. Wir freuen uns auf Regula und ihren Input und wünschen ihr eine gute Zeit bei uns in Erfurt!

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Workshop am 11. und 12. Juni 2026 in Hamburg – eine Kollaboration zwischen der Forschungsgruppe aus Erfurt und der Professur für Nordamerikanische Geschichte und Public History an der Universität Hamburg. Im Beitrag gibt es genauere Informationen und das Programm!