“Race and Health in American History” – Vorträge und Workshop

Der Workshop befasst sich mit den Schnittstellen zwischen Staatsbürgerschaft, Race und Vorstellungen von Gesundheit in den Vereinigten Staaten von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Leitfragen sind unter anderem:

Wie wurde Gesundheit in medizinischen, kulturellen und politischen Kontexten verhandelt und konstruiert? Inwiefern waren Diskurse zur öffentlichen Gesundheit mit rassistischen Ideologien verflochten? Wie prägten Vorstellungen von Gesundheit Debatten über Staatsbürgerschaft in einer Zeit sozialer und politischer Konflikte? Wie spiegelten literarische und kulturelle Texte diese rassistisch geprägten Vorstellungen von Gesundheit wider?

Der zweitägige Workshop “Race and Health in American History” ist von diesen Fragen inspiriert und findet an der Universität Hamburg am 11. und 12. Juni 2026 statt. Die Veranstaltung wird organisiert vom Team unseres Teilprojektes “Freiwilligkeit, Selbstsorge und Gesundheit in den USA um 1865” bearbeitet von Pauline Fischer und Jürgen Martschukat, in Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen Paul Skäbe und Nina Mackert, Professorin für Nordamerikanische Geschichte und Public History an der Universität Hamburg.

Wie im Programm rechts zu sehen, werden verschiedene Gäste aus den USA und Deutschland heterogene Perspektiven auf das Thema beisteuern, sowohl aus den Geschichts- als auch den Literaturwissenschaften.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen. Um den Workshop zu aktuellen Forschungsprojekten am Freitag, den 12. Juni, zu besuchen, melden Sie sich bitte bei Stefanie Büttner per Email an: fg.freiwilligkeit@uni-erfurt.de. Für den Besuch der Vorträge am Donnerstag, den 11. Juni, ist keine Anmeldung erforderlich. An beiden werden die Vorträge und Diskussionen auf Englisch stattfinden. Der Veranstaltungsort ist das Carl-von-Ossietzky-Forum in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg (Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg).

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