Wir begrüßen Odile Mackett als Mercator Fellow 2026!

Wir freuen uns sehr, Odile Mackett im Sommersemester 2026 bei uns als weitere Mercator Fellow begrüßen zu können! Odile ist Wirtschaftswissenschaftlerin und Mitarbeiterin am Department of Anthropology and Development Studies der Universität Johannesburg (Südafrika). Bis Mitte Juli wird sie am Standort der Friedrich-Schiller-Universität Jena unser Forschungsprojekt und ganz besonders unser Team aus der Soziologie im Teilprojekt “Voluntariness Behind the Scenes” mit ihrer Expertise zu Freiwilligkeit in den Bereichen Arbeit und Kapitalismus bereichern.

Bereits während ihres Studiums von Wirtschaft, Politik und internationalen Beziehungen in Johannesburg und Witwatersrand beschäftigte sich Odile mit globalen Entwicklungs-zusammenhängen in Wirtschaft und Gesellschaft. In diesem Forschungsfeld promovierte sie anschließend und lehrt und forscht mittlerweile wieder an der Universität von Johannesburg als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich der Development Studies.

Augenmerk ihrer Forschung liegt auf dem Spannungsfeld der bezahlten und unbezahlten Arbeit. Dabei widmet sie sich Fragen nach der Definition, Aufteilung und Qualität unterschiedlicher Formen von Arbeit, vor allem unter Einbezug von gender und race.

Zudem befasst sie sich mit dem Verhältnis von staatlichen Maßnahmen für private Haushalte und kapitalistischer Marktlogik und wie dieses Ungleichheiten verstärken kann. 2023 veröffentlichte sie gemeinsam mit Sara Cantillon und Sara Stevano eine eingschlägige Monografie in diesem Forschungsbereich mit dem Titel “Feminist Political Economy: A Global Perspective.” Wir sind sicher: Odiles Forschung ist eine hervorragende Ergänzung für unsere Fragen nach der Rolle von Freiwilligkeit im Rahmen sozialer Ungleichheiten und freuen uns sehr auf ihren Input. Willkommen in Jena und Erfurt!

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“Zeitpolitik – Zeit für Politik” – Workshop und Öffentliche Lecture

Was gibt’s sonst noch Neues?

“Race and Health in American History” – Vorträge und Workshop

Workshop am 11. und 12. Juni 2026 in Hamburg – eine Kollaboration zwischen der Forschungsgruppe aus Erfurt und der Professur für Nordamerikanische Geschichte und Public History an der Universität Hamburg. Im Beitrag gibt es genauere Informationen und das Programm!