Wir begrüßen PD Dr. Matthias Ruoss als Mercator Fellow der Forschungsgruppe Freiwilligkeit! Er ist von Anfang April bis Anfang Juni 2026 Gast an der Universität Erfurt. Matthias ist für unserer Gruppe kein Unbekannter und als Co-Leiter von zwei Projekten zur Geschlechtergeschichte der Freiwilligkeit an der Universität Fribourg schon länger ein intensiver Kooperationspartner.
Bereits 2022 verfasste er einen Gastartikel für unseren Blog und jüngst war er zusammen mit Jürgen Martschukat und Regula Ludi Mitherausgeber des Themenheftes “The Power of Voluntary Activity: Global Perspectives”, das im Februar 2026 bei der Zeitschrift Comparativ erschienen ist. Für sein Mercator-Fellowship möchten wir Matthias Ruoss aber dennoch noch ein wenig genauer vorstellen:
Seine letzten Stationen führten ihn als Gastprofessor an das Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien sowie als Vertretungsprofessor an das Historische Institut der Universität Bern.
Aktuell ist er Senior Researcher und Privatdozent an der Universität Fribourg, an der er sich 2023 habilitierte. Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in der Kapitalismusanalyse, Geschlechtergeschichte, Sozialtheorie und Historischen Anthropologie. Seine neuste Buchpublikation erschien 2024 bei Wallstein.
Als Historiker, der sich selbst verstärkt mit Freiwilligkeit als analytische Kategorie und soziale Praxis beschäftigt, ist Matthias eine große Bereicherung. Neben dem Einbringen seiner Expertise in die Arbeit unserer Teilprojekte und der Teilnahme an unserer Vortragsreihe, wird Matthias außerdem einen Workshop organisieren. Zusammen mit Regula Ludi, die im Mai und Juni 2026 ebenfalls als Mercator Fellow in Erfurt sein wird, geht es am 28. Mai 2026 um „Solidarität und Subversion: Freiwillige Hilfen am Rande der Legalität“. Der Fellowship-Aufenthalt von Matthias ist für uns das Highlight einer langanhaltenden Zusammenarbeit und wir freuen uns sehr, ihn bei uns in Erfurt begrüßen zu dürfen!


