Workshop zu “Moral History” – Abendvortrag und Podiumsdiskussion

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Am 04. und 05. Dezember 2025 befassen wir uns bei einem Workshop mit „moral history“, organisiert von Jürgen Martschukat, Silvan Niedermeier und Meike Katzek. Am Donnerstag geht es in einem Abendvortrag von Benjamin Möckel um „Ökonomien der Moral. Konsum als moralische Praxis in der Moderne“. Am Freitagvormittag wenden wir uns mit verschiedenen Gästen bei einer Podiumsdiskussion der Frage zu: „The Historian as Reflexive Moral Subject. New Challenge or New Normal?”

Die Beschäftigung mit Moral steht seit einigen Jahren im Fokus geschichtswissenschaftlicher Forschung. Verstärkt wird diese Entwicklung durch aktuelle gesellschaftliche Debatten, etwa zum nachhaltigen Konsum in Zeiten der Klima- und Umweltkrise oder zum angemessenen Umgang mit dem Erbe des Kolonialismus. Zugleich sehen sich kritische Historiker:innen derzeit vermehrt Angriffen ausgesetzt, die ihre Forschung als „ideologisch“ verurteilen. Dies wirft die Frage auf, wie Historiker:innen auf diese Attacken reagieren sollen und wie sie sich in der politisch umkämpften Gegenwart auch in ihrer Forschung moralisch positionieren können.

Der Workshop „Moral History“ diskutiert diese Fragen im Rahmen eines Abendvortrags und einer Podiumsdiskussion und möchte sie auch mit Fragen nach Freiwilligkeit als Handlungsmodus und ethische Kategorie in Beziehung setzen. Am Donnerstag, den 04.12.2025 von 18 bis 20 Uhr (c.t.), wird PD Dr. Benjamin Möckel (GAU Göttingen) mit dem Vortrag „Ökonomien der Moral. Konsum als moralische Praxis in der Moderne“ den Workshop eröffnen. Am Freitag, den 05.12.2025 von 10:00 bis 12:00 Uhr (s.t.), begrüßt die DFG-Forschungsgruppe Freiwilligkeit die Gäste Meike Katzek, Historikerin an der Universität Erfurt, Dr. Alexander Stöger, Historiker an der Universität des Saarlandes, und Tania Al Hashimi von der University of Oxford für eine Podiumsdiskussion zum Thema „The Historian as Reflexive Moral Subject. New Challenge or New Normal?“

Interessierte sind herzlich eingeladen an der Veranstaltung teilzunehmen. Für die Teilnahme an der Podiumsdiskussion am Freitagvormittag bitten wir um Anmeldung bei Stefanie Büttner, Koordinatorin der DFG-Forschungsgruppe „Freiwilligkeit“, per Email an fg.freiwilligkeit@uni-erfurt.de. Zur Vorbereitung auf die Podiumsdiskussion werden Texte zur Verfügung gestellt.

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“Race and Health in American History” – Vorträge und Workshop

Workshop am 11. und 12. Juni 2026 in Hamburg – eine Kollaboration zwischen der Forschungsgruppe aus Erfurt und der Professur für Nordamerikanische Geschichte und Public History an der Universität Hamburg. Im Beitrag gibt es genauere Informationen und das Programm!