{"id":13052,"date":"2023-02-08T12:00:41","date_gmt":"2023-02-08T11:00:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.voluntariness.org\/?p=13052"},"modified":"2023-10-20T08:50:44","modified_gmt":"2023-10-20T06:50:44","slug":"castles-of-sand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.voluntariness.org\/de\/castles-of-sand\/","title":{"rendered":"Castles of Sand?"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-top is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\"><div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"800\" src=\"https:\/\/www.voluntariness.org\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/02\/beach_graffiti_web.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13047\" srcset=\"https:\/\/www.voluntariness.org\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/02\/beach_graffiti_web.jpg 1280w, https:\/\/www.voluntariness.org\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/02\/beach_graffiti_web-250x156.jpg 250w, https:\/\/www.voluntariness.org\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/02\/beach_graffiti_web-300x188.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">via Pixabay<\/figcaption><\/figure>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-top is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-rounded\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.voluntariness.org\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2021\/03\/schink_web-1-1024x1024.jpg\" alt=\"Philipp Schink\" class=\"wp-image-8579\" style=\"width:256px;height:256px\" srcset=\"https:\/\/www.voluntariness.org\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2021\/03\/schink_web-1-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.voluntariness.org\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2021\/03\/schink_web-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.voluntariness.org\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2021\/03\/schink_web-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.voluntariness.org\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2021\/03\/schink_web-1-250x250.jpg 250w, https:\/\/www.voluntariness.org\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2021\/03\/schink_web-1-800x800.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-content-primary-color has-text-color\">By <a href=\"https:\/\/www.voluntariness.org\/de\/project\/philipp-schink\/\">Philipp Schink<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Philipp Schink ist Philosoph an Carl-von-Ossietzky-Universit\u00e4t Oldenburg.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Castles of Sand? Zur Bedeutung freiwilliger Kooperation f\u00fcr eine gute Gesellschaft <\/h2>\n\n\n\n<p>Ich w\u00fcrde gerne einen Gedankengang in Erinnerung rufen, der sich sowohl in der anarchistischen als auch liberalen Tradition finden l\u00e4sst. Dieser betont die Bedeutung freiwilliger Kooperation f\u00fcr eine gute Gesellschaft und hat eine klar staatskritische oder zumindest -begrenzende Ausrichtung.\r\n\r\nDer Gedankengang ist im vorliegenden Kontext weniger aufgrund seiner etwaigen politischen Implikationen interessant, sondern weil er erstens Einsichten in Bezug auf <em>Praktiken <\/em>freiwilliger Kooperation bietet und zweitens einen Vorschlag hinsichtlich der spezifischen Bedeutung von ungezwungenen Handlungsweisen und Interaktionen unterbreitet. Ausgehend von ihm lassen sich Erkenntnisse formulieren, die eine allgemeinere G\u00fcltigkeit besitzen. In Bezug auf die <em>neoliberal wastelands<\/em>, die der R\u00fcckzug des Wohlfahrtsstaats seit den 1980er Jahren hinterlassen hat, bietet dieser Gedankengang zudem nochmals andere Kritikressourcen. Die Annahme, dass sich Gesellschaften, nach der staatlichen Kolonialisierung kooperativer Praktiken, regieren lie\u00dfen, indem den Individuen nun die Verantwortung f\u00fcr soziale Leistungen, die immer nur durch eine Zusammenarbeit vieler gew\u00e4hrleistet werden k\u00f6nnen, zugeschoben wird, ist nicht nur aufgrund abgebauter Rechtsanspr\u00fcche auf diese Leistungen problematisch. Vielmehr k\u00f6nnen diese sozialen Leistungen schlichtweg nicht erbracht werden, da sie selbst von einem Netz kooperativer Praktiken abh\u00e4ngen, die nicht einfach spontan entstehen oder instituiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Freiwillige Kooperationspraktiken und die staatliche Durchdringung sozialer Verh\u00e4ltnisse <\/h3>\n\n\n\n<p>The train of thought with which we are concerned here goes something like this:<\/p>\n\n\n\n<p><em>Enter community. <\/em>Angenommen, eine gute Gesellschaft zeichnet sich dadurch aus, dass in ihr Menschen in einer gemeinwohlf\u00f6rdernden Weise freiwillig zusammenarbeiten. \u201aGemeinschaften\u2018 werden in erster Linie als Zusammenh\u00e4nge kooperativer Praktiken begriffen, und kooperative \u00dcberzeugungen und Ansichten sind Effekte dieser Praktiken. Interaktionen lassen sich, so der Gedankengang weiter, nicht als eine Aggregation von egoistischen Motivationen analysieren oder erkl\u00e4ren, d.h. die einzelnen Kooperationsweisen oder -routinen sind stets <u>nicht<\/u> im strikt egoistischen Interesse eines Teils der Kooperierenden. Solche \u201aaltruistischen\u2018 Kooperationspraktiken bestehen aus Gr\u00fcnden der Notwendigkeit und lassen sich durch die Einnahme eines <em>social point of view<\/em> erkl\u00e4ren: ohne die Beteiligung an solchen Kooperationspraktiken k\u00f6nnen bestimmte soziale G\u00fcter und Leistungen nicht bestehen. Die Beteiligung wird dar\u00fcber hinaus durch eine Mischung aus Lob und Tadel, die niedrigschwellige soziale Sanktionen kleinerer <em>Communities<\/em> auszeichnet, im Gro\u00dfen und Ganzen abgesichert. Die einzelnen Gemeinschaftsmitglieder wachsen durch eine Beteiligung an den kooperativen Praktiken in die Verantwortung f\u00fcr diese hinein. Freiwilligkeit wird als Abwesenheit staatlichen Zwangs verstanden, nicht aber so, dass Akteur*innen nicht dem Einfluss anderer ausgesetzt sind oder dass sie stets gem\u00e4\u00df ihrer eigenen W\u00fcnsche handeln k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Exit Community<\/em>, <em>enter State<\/em>. Was passiert mit dem sozialen Gewebe kooperativer Praktiken, wenn deren Funktionen von staatlichen Institutionen \u00fcbernommen werden, wenn der Staat also die sozialen G\u00fcter und Leistungen bereitstellt? Und was bedeutet die staatliche Durchdringung sozialer Verh\u00e4ltnisse aus einer herrschaftskritischen Perspektive?\r\n\r\nDie \u00dcbernahme solcher Leistungen durch den Staat, so der Gedankengang weiter, f\u00fchrt zu einer R\u00fcckbildung von sozialen oder altruistischen Kooperationsweisen und folglich Einstellungen. Die schwindenden kooperativen Einstellungen bringen mit sich, dass die Bereitschaft erodiert, mittels einer Besteuerung soziale Leistungen zu gew\u00e4hrleisten. Dies zieht wiederum nach sich, dass kurzfristig offener staatlicher Zwang st\u00e4rker ausge\u00fcbt wird und es langfristig dazu kommt, dass der Staat weniger soziale Leistungen \u00fcbernimmt. Jedoch sind inzwischen die sozialen Verh\u00e4ltnisse, Handlungsweisen und -routinen einer freiwilligen Kooperation soweit durch die staatliche \u201eLeistungs\u00fcbernahme\u201c erodiert, dass diese den R\u00fcckzug des Staates nicht mehr auffangen k\u00f6nnen. Staaten, so die Pointe dieses Gedankengangs, untergraben ihre eigenen Grundlagen und weiten auf diese Weise ihre Macht immer weiter aus. Sie hijacken soziale Kooperationsweisen, ersetzen diese und untergraben damit das Bestehen von \u201apro-sozialen oder altruistischen Einstellungen\u2018.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Schwinden der Freiwilligkeit?<\/h3>\n\n\n\n<p>In Bezug auf Freiwilligkeit m\u00f6chte ich zwei Punkte an diesem Gedankengang herausstellen. Zun\u00e4chst wird davon ausgegangen, dass die Kooperationsbereitschaft davon abh\u00e4ngt, dass sie tats\u00e4chlich ausge\u00fcbt wird. Interessant ist, dass Motivationen und \u00dcberzeugungen hier als <em>Effekte<\/em> von Handlungsroutinen erkl\u00e4rt werden \u2013 sie sind diesen somit nicht vorg\u00e4ngig. Zudem sind sie abh\u00e4ngig von der Fortexistenz dieser Routinen. Die tugendethische Annahme beispielsweise, dass Akteure*innen stabile ethische Dispositionen erwerben, die es erm\u00f6glichen, dass die Akteur*innen unabh\u00e4ngig davon, ob es kooperative Praktiken gibt oder nicht, jeweils altruistisch handeln, wird von diesem Gedankengang bestritten. So gesehen gibt es keine altruistische Motivation ohne altruistische Praxis.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns are-vertically-aligned-top is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-top is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>Der zweite Punkt besteht in der spezifischen Erkl\u00e4rung der Bedeutung von Freiwilligkeit. Eine freiwillige Kooperation wird als <em>instrumentell<\/em> erforderlich angesehen, um gute soziale Verh\u00e4ltnisse zu schaffen, d.h. Freiwilligkeit kommt ein instrumenteller Wert zu. Ohne freiwillige Kooperation keine Gemeinwohl-Leistungen \u2013 vor allem nicht auf Dauer. Die Pointe dieses Gedankengangs besteht gerade darin, dass der Annahme, erst staatlich garantierte Rechtsanspr\u00fcche w\u00fcrden bestimmte soziale Leistungen auf Dauer stellen, eine grundlegend andere Auffassung entgegengestellt wird: erst die von staatlichem Zwang freie Kooperation garantiert soziale Leistungen auf Dauer. Zwang, so muss man den Gedankengang verstehen, <em>verdr\u00e4ngt<\/em> andere Motivationen: ist man gezwungen in einer spezifischen Weise zu handeln, dann besteht die Motivation zumindest <em>auch<\/em> darin, die angedrohte Sanktion zu vermeiden; sie besteht nicht mehr (oder nicht mehr ausschlie\u00dflich) darin, altruistisch zu handeln. Gerade in der Kombination mit dem Umstand, dass die staatliche Bereitstellung sozialer Leistungen Praktiken freiwilliger Kooperation ersetzt und aufl\u00f6st, f\u00fchrt dies langfristig dazu, dass altruistische Einstellungen schwinden.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-top is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"800\" src=\"https:\/\/www.voluntariness.org\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/02\/beach_wave_sand_web.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13049\" srcset=\"https:\/\/www.voluntariness.org\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/02\/beach_wave_sand_web.jpg 1280w, https:\/\/www.voluntariness.org\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/02\/beach_wave_sand_web-250x156.jpg 250w, https:\/\/www.voluntariness.org\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/02\/beach_wave_sand_web-300x188.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">via Pixabay<\/figcaption><\/figure>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich ist eine gewisse Skepsis geboten, wenn man diesen Gedankengang historisch deutet: sicherlich bestand die Welt vor der zunehmenden Durchdringung des sozialen Gewebes durch staatliches Handeln nicht aus lauter wunderbaren Kooperationszusammenh\u00e4ngen. Nat\u00fcrlich lie\u00dfe sich auch fragen, ob die \u00dcbernahme von Leistungen durch den Staat immer kooperationsunterminierende Effekte hat, oder ob dies nicht nur unter Bedingungen wie jenen eines soziale Netze aufl\u00f6senden Kapitalismus zu beobachten w\u00e4re. Aber der Gedankengang gibt doch eine kluge Gegensicht zu der Idee, dass die Durchsetzung von Staatlichkeit kein etwa auf die Etablierung von Kontrollverh\u00e4ltnissen zielendes Herrschaftsprojekt gewesen sein soll. Auch setzt der Gedankengang einen Kontrapunkt zu den leider in der tagesaktuellen Debatte h\u00e4ufig zu findenden Appellen an den Eigenwert der Freiwilligkeit, etwa wenn es um die Einf\u00fchrung von Quoten oder Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen geht. Der Bezug auf Freiwilligkeit dient hier der grundlegenden Abwehr moralischer Forderungen. Entsprechend oft lassen sich diese Appelle als kl\u00e4glicher Versuch der begrifflichen Nobilitierung der eigenen Asozialit\u00e4t erkennen. Demgegen\u00fcber hebt der vorgestellte Gedankengang gerade auf die Bedeutung von freiwilligen Kooperationspraktiken f\u00fcr Gemeinwohl-Leistungen und altruistische Einstellungen ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Hei\u00dft dies alles nun aber, dass der Abbau sozialstaatlicher Sicherheiten und Leistungen, den alle ehemaligen westlichen Wohlfahrtsstaaten seit den neoliberalen Attacken der 1980er Jahre und dar\u00fcber hinaus erfahren haben, diesem Gedankengang zufolge begr\u00fc\u00dfenswert w\u00e4re? Nein, nat\u00fcrlich nicht. Die Annahme ist ja gerade, dass es durch die Ausweitung von staatlicher Herrschaft zu einer R\u00fcckbildung und einem Absterben von freiwilligen kooperativen Handlungsweisen kommt. Solche Kooperationspraktiken lassen sich nicht einfach wieder instituieren. Man kann sich dies mit dem Bild einer Sandburg verdeutlichen, \u00fcber die Flutwellen hinweggehen. Nach drei-vier Wellen ist von der Sandburg nur mehr flacher Strand \u00fcbrig. <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p>Leseempfehlungen von Philipp: Silke van Dyk\/Tine Haubner, <em><a href=\"https:\/\/www.hamburger-edition.de\/buecher-e-books\/artikel-detail\/community-kapitalismus\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Community-Kapitalismus<\/a><\/em>, Hamburg 2021; Peter Kropotkin, <em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gegenseitige_Hilfe_in_der_Tier-_und_Menschenwelt\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Gegenseitige Hilfe in der Tier- und Menschenwelt<\/a><\/em>, Berlin 2018; James C. Scott, <em><a href=\"http:\/\/James C. Scott, Seeing like a State, New Haven 1998.\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Seeing like a State<\/a><\/em>, New Haven 1998; Michael Taylor, <em><a href=\"https:\/\/www.cambridge.org\/core\/books\/community-anarchy-and-liberty\/A7390D7D17717F21F3BCEF35AB992C91\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Community, Anarchy &amp; Liberty<\/a><\/em>, Cambridge 1982.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-content-bg-alt-background-color has-background\">Zitiervorschlag: Schink, Philipp: &#8220;Castles of Sand? Zur Bedeutung freiwilliger Kooperation f\u00fcr eine gute Gesellschaft&#8221;, <em>Voluntariness: History &#8211; Society &#8211; Theory<\/em>, Februar 2023, <a href=\"https:\/\/www.voluntariness.org\/de\/?p=13052\">https:\/\/www.voluntariness.org\/de\/castles-of-sand\/<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Philipp Schink<\/p>\n<p>Praktiken freiwilliger Kooperation k\u00f6nnen wie Sandburgen erscheinen, die aber nach und nach vom Meer zerst\u00f6rt werden, so res\u00fcmiert ein Gedankengang eines der Philosophen unserer Gruppe. 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